Freibeuter wollen Minimalwohlstand fuer alle

Vermögen schafft Freiheit. Gemessen an ihrem Sparvermögen von €10Billionen sollten Deutsche besondere Freiheit genießen. Doch viele Menschen werden immer unfreier. Denn, im Lauf des letzten halben Jahrhunderts wurde die Steuerlast immer mehr der Allgemeinheit aufgebürdet. Vor allem wurde die Vermögenssteuer abgeschafft und der Höchststeuersatz gesenkt. Zudem spielen Konzerne mit der Politik unlautere Spielchen um Subventionen und Steuererleichterungen. Das Gebaren der Mächtigen, die mit Verlust von Arbeitsplätzen und Auslagerungen drohen, ist zutiefst unmoralisch.

 

Durch diese verhängnisvolle Verflechtung von Politik und Wirtschaft, vor allem aber durch die kriminellen Machenschaften korrupter Bänker klafft die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Die Freiheit der kleinen Leute geht auch durch sittenwidrige Löhne den Bach runter. Jeder 4. Arbeitsplatz befindet sich im Niedriglohnbereich. Wie frei fühlt man sich, wenn man als Paketbote oder Friseur 12 Stunden am Tag schuftet und mit einem Hungerlohn von € 3,60 nach Hause geht? Wenn Löhne sinken und Leiharbeit sowie befristete Arbeitsplätze zunehmen, wie sollen Menschen dann in die Zukunft planen? Was bedeutet es für die Renten? Mit welchem Recht verdienen Manager mehrere Millionen und wenn sie besonders gut arbeiten, auch noch zweistellige Millionenbeträge mehr. Auch in manchen Kliniken gibt es besonders gut arbeitende Ärzte und Krankenschwestern. Wieviel bekommen die mehr für hervorragende Leistungen? „Arbeit muss sich wieder lohnen“ bleibt eine leere Floskel, wenn es keine gerechte Verteilung gibt. Mit ihrer Arbeitskraft hat die arbeitende Bevölkerung zum Vermögen der Reichen und Superreichen wesentlich beigetragen. Ob ererbt oder erarbeitet und durch Zins und Zinseszins vermehrt, die Allgemeinheit sollte daher am Vermögen der Deutschen teilhaben. Als Befürworterin des bedingungslosen Grundeinkommens, werde ich immer gefragt, wer soll das bezahlen? Natürlich die Steuerzahler! Allerdings ginge es noch viel besser, wenn 20% von den €10Billionen abgezwackt würde. Denn, dann wären wir über Nacht schuldenfrei und hätten genug Geld für Kindergärten, Chancengleichheit fördernde Ganztagschulen, Altenpflege und fürs Bürgergeld.

 

Doch laut den Berechnungen des CDU-Politikers Dieter Althaus geht es auch so, würden unsere Regierungen vorsichtiger mit dem Geld der Steuerzahler umgehen, statt es an korrupte Bänker und sinnlose Subventionen zu verschwenden. Es bliebe genug übrig, um allen Bürgern ein menschenwürdiges Leben zu garantieren. Mit ca. €800 Euro im Monat für Erwachsene und €500 für Kinder könnte jeder seine Arbeit nach Gusto verrichten und brauchte nicht in einem missliebigen, höher bezahlten Job zu versauern. Mieten, Raten fürs Haus, ein weiteres Kind, ein neues Auto... kein Problem mehr. Zudem würde der Binnenmarkt würde boomen!

 

Das Bürgergeld für alle wurde bereits in allen Parteien diskutiert. Immer wieder wundere ich mich darüber, dass die wahre Ursache des Erfolgs der Piraten, nämlich ihre Forderung des Grundeinkommens, nicht angesprochen wird. Aus demselben Grund erreichte die FDP bei einer Bundestagswahl ihr Allzeithoch von 16%. Damals nämlich schwadronierte Herr Niebel, Minister eines Amts, das er selbst abschaffen wollte, im Internet übers Bürgergeld. Wieso wird diese Tatsache negiert? In der Sendung Presseclub nachgefragt, die den Erfolg der Piraten thematisierte, hatten seinerzeit nur Rentner angerufen, die sich zur neuen Partei bekannten. Warum wohl? Viele Senioren leben unterhalb des Existenzminimums, weil sie sich schämen, aufs Amt zu gehen oder befürchten, der Staat könne sich das Geld von ihren gut verdienenden Kindern zurückholen.

Wieso werden die Renten und Löhne prozentual erhöht? Wozu braucht ein Rentner mit 5000 im Monat bei 2% Erhöhung €100 mehr? Wenn aber einer nur von €400 darbt, bedeuten €100, dass er sich hin und wieder auch mal eine Scheibe Schinken oder Lachs leisten kann. Und wozu die sinnlose Lohnpolitik, die den älteren Arbeitnehmern mehr Lohn bescheren? Die jungen müssen sich alles neu anschaffen und wollen Kinder, die brauchen mehr! Würden junge mehr und ältere weniger bekommen, wären letztere auch länger im Arbeitsprozess und alle – junge wie ältere – könnten mit weniger Stunden genug verdienen.

 

Das bedingungslose Grundeinkommen stellt nicht wie vieles andere eine Verschwendung dar, die den Steuerzahler schwer bluten lässt, da er selber etwas davon hat und eine gewisse Freiheit und Selbstbestimmung garantiert. Das Argument, dann arbeitet ja keiner mehr, ist eine faule Ausrede. In unserem tiefsten Inneren wollen wir etwas für die Gesellschaft tun. Wir wollen akzeptiert und geliebt werden. Es wäre auch langweilig nichts zu tun. Die meisten Menschen wollen sich ihrer Talente und Neigungen gemäß einbringen. Es gibt sogar Leute, die gerne Reinigungsarbeiten durchführen oder mit dem Müllauto durch die Stadt fahren. Die wenigen, die am Rande der Gesellschaft ihr eigenes Leben führen wollen, was soll‘s? Überwiegend wollen wir uns mehr leisten und daher würden die meisten weiter arbeiten.

Geld sollte in einer freien Gesellschaft keine Rolle spielen. Alle Menschen sollten die Möglichkeit haben, ihre Begabungen zu nutzen und ein menschenwürdiges Leben zu führen. Auch der Austausch von Körpersäften sollte keinem ökonomischen Zwang unterliegen. Weitere Vorteile des bedingungslosen Grundeinkommens finden die Leser auch in meinen anderen Blogs übers Bürgergeld, ebenso den Link zum Antrag auf bedingungsloses Grundeinkommen.

 

 

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